Sein Kreuz - Mein Leben
LZ-Artikel
 
 
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JChor - Sein Kreuz, mein Leben

 

 
On a hill too far away...
 

... der original Titel dieser Kantate drückt das aus, was die Gesellschaft auszeichnet. Es ist die Distanz zum Kreuz auf Golgatha. In einer beeindruckenden Art und Weise ist es Randy Vader / Jay Rouse und Camp Kirkland gelungen dem Zuhörer das Kreuz auf diesem Hügel näher zu bringen.  Charakteristisch für diese Osterkantate ist die Vielfältigkeit der Musik. Von traditionell bis modern wird die Passion Jesu Christi gesungen, gespielt und gesprochen. Der Titel „Sein Kreuz – Mein Leben“ ist unsere deutsche Interpretation des englischen Titel „On a hill too far away“. Wir wünschen uns, dass das Kreuz und seine Bedeutung für jeden Einzelnen in den persönlichen Fokus gestellt wird.

Ab dem 04.04. gehen wir mit 110 ehrenamtlichen Sängern, Musikern und Tontechnikern auf Tournee. Die Chor- und Orchester Proben laufen seit September 2008.
Die Gesamtplanung bereits seit Herbst 2007. Wir freuen uns auf die Verkündigung der besten Botschaft vom Kreuz und Sie sind eingeladen.

JChor MBG Lemgo 2007-2009 Fragen, Wünsche oder Anregungen zum Projekt an
Eugen Sidelnikow – jchor[at]jugendemgo.de

Den Flyer gibts hier auch als PDF. -> Flyer

 
Tourdaten
 



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Mission D - Straßeneinsatz, 04.04.09, Lemgo

 
„Wie wird’s werden?“, „werden wir alle Fragen beantworten können?“, „gibt es Leute, die Interesse zeigen werden?“. Dies waren Fragen, die uns bewegten, als wir auf dem Weg zum ersten Straßeneinsatz in unserer Stadt Lemgo waren. Anfangs waren wir enttäuscht, weil unsere Worte auf wenige offene Ohren trafen. Doch bald verspürten wir die Gebete der Anderen, es ergaben sich viele gute Gespräche und einige versprachen sogar der Einladung zu folgen. Was uns besonders ermutigt hat, war dass vielen unsere Gemeinde bereits bekannt war und sie unseren Einsatz befürworteten. Wir beten, dass wir abends viele Gesichter wiedersehen.
 


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Mission D - Samstag, 04.04.09, Lemgo

 
Sechs Monate der Vorbereitung fanden heute ihre erste Anwendung. Ein halbes Jahr lang wurde jeden Dienstag und auch an manchen Samstagen für die „Mission D“ mit der Osterkantate „Sein Kreuz - mein Leben“ geprobt.
 

Heute war es dann so weit: um 19 Uhr sollte die erste große Aufführung stattfinden. Die Sänger trafen sich um 17 Uhr in der MBG Lemgo um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Freudige Spannung lag in der Luft. Was hatte man zu erwarten? Man konnte die Freude und Aufregung den Teilnehmern regelrecht anmerken. Nach dem intensiven Soundcheck, dem stärkendem Imbiss und letzten Kleidungsvorbereitungen durfte die gebündelte Energie in Musik umgewandelt werden. Die Freude der Sänger wurde dadurch gesteigert, dass sich Menschen in den Reihen wiederfanden, die am Morgen zuvor durch einen Straßeneinsatz einiger Sänger in der Lemgoer Innenstadt zum Besuch der Kantate eingeladen wurden. Durch die vielen positiven Rückmeldungen wurde jeder Einzelne der Teilnehmer ermutigt und von Gottes Gnade überwältigt. Es war ein sehr gesegneter Gottesdienst.

Dies war und ist nur der starken Kraft des Gebetes zuzuschreiben, die uns schon bisher soweit getragen hat und uns auch durch diese Woche tragen soll. Die Teilnehmer der „Mission D“ würden sich über jeden freuen, der für dieses Projekt betet.

 

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Mission D - Interview mit den Diri's

 
Wir haben unseren Dirigenten, Kornej, Eugen und Victor, einige Fragen zum Verlauf der Planung, zu ihren Vorstellungen und noch einige andere Dinge gefragt. Die Antworten mussten leider teilweise gekürzt werden...

 

Wie lange laufen die Vorbereitungen schon?

E: Seit zwei Jahren bestimmt?

K: Wann kamst du damit zum ersten mal im Hauskreis? Ich glaub 2007 kam er, glaub ich (zeigt auf Eugen).

 

E: Ich habe ja bei WDL mitgemacht. Daher kenne ich das so ein bisschen.

K: Dir ging es um Evangelisation vor der Haustür. Du hast mit Andreas Neufeld gesprochen, dann kamst du und hast zwei Termine genannt: Ostern 2008 oder Ostern 2009.

E: Wir wollten dann was evangelistisches mit dem Jugendchor machen und auch was geistliches im Chor selbst! Also so Mitte 2007...

 

 

Was habt ihr in der Zeit der Vorbereitungen schon mit Gott erlebt?

 

K: Die größten Steine waren schon aus dem Weg geräumt...

E: Es gab schon eine Menge Gebetserhörungen...

K: Da waren halt ganz normale Gründe, warum wir es nicht tun sollten – uns würde keine Gemeinde mitten in der Woche einladen usw. Aber wir wollten das ganze dann von Gott führen lassen.

 

V: Es gab auch "kleine" Sachen, z.B. die Bläser, die haben innerhalb von 2 Jahren alles gelernt. Wir haben außerdem eine Kantate gefunden, die uns allen gefallen hat und wir haben alle verschiedene Geschmäcker. Als ich die dann zum ersten Mal gehört habe, dachte ich: „Boah, ich will auf keinen Fall den Anfang machen!“ Ich wollte so eher die Mitte haben.

E: Und ich wollte ganz gerne den Anfang machen. Mit Viktor waren wir uns einig, dass Kornej das letzte Lied machen muss – dann waren die letzten Lieder eben alle für ihn.

K: Ich fand das ganz in Ordnung so.

 

V: Planung war auch super! Eugen hat da gute Arbeit geleistet! Echt ein Geschenk von Gott, wenn man sowas kann.

K: Machste dann mal so Outlook auf und dann war das Postfach voll. Da waren so viele von Eugen, da musste ich erstmal nach der Uhrzeit schauen, bei welcher ich anfangen muss.

 

Es wurde ja vorher gesagt, dass diejenigen, die sich bis zum Stichtag nicht angemeldet haben, nicht teilnehmen können.

Lief das Ganze nach euren Vorstellungen?

K: Also, ich habe mir eigentlich nie Gedanken gemacht, keine Sorgen gehabt. Es war schon teilweise krass, wie die Leute am letzten Tag um 10 Uhr abends noch das Geld vorbei gebracht haben...

E: Wir wollten das aber total hart durchziehen. Es würde mir total Leid tun, wenn jemand deswegen nicht mitmachen könnte, aber durchziehen wollten wir es.

V: Ausnahmen gibt es natürlich, wenn sie vorher Bescheid gesagt haben, dann ging das natürlich auch, wenn sie sich später angemeldet haben.

E: Ist halt eine Disziplinsache! Wir mussten aber keinen Abweisen. So ca. 95% des gesamten Chores sind dabei!

 

 

Wir machen ja eine Tour durch halb Deutschland.

Wie lief die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden?

E: Die Niedernberger z.B. waren voll glücklich, dass wir kommen wollten.

K: Bei den Bielefeldern war es so ähnlich; die hatten da eigentlich erst etwas anderes vor, was dann aber aus irgendwelchen Gründen weggefallen ist. Da waren die dann offen für uns. Wolfsburg hat sofort zugesagt. Eben so wie Heidenoldendorf!
 

Cola oder Kicos?

V: Cola

K: Kicos

E: Boah ich würd jetzt gerne Cola trinken...

 

Läuft die Kantate u. die Freizeit so wie ihr euch das vorgestellt habt?

V: Besser!

K: Ich hatte irgendwann das Gefühl, ich muss nichts mehr machen. Nicht, dass ich ausruhen kann, aber ich habe mir keine Sorgen mehr gemacht. Ich dachte, wenn Gott das will, dann wird das laufen. Wenn Gott das nicht zum laufen bringen würde, dann wollte ich das nicht machen. Also so aus eigener Hand - das würde nicht funktionieren.

 

Zustimmung von allen

 

Kornej, du bist ja eigentlich kein Jugendchor Leiter. Wie ist das für dich?

K: Voll das Privileg. Es ist total genial. Einmalig! Ich genieße es total! Es ist halt so, als wenn du zu einem vorbereiteten Tisch kommst, einfach isst und dann weggehen kannst. Du musst nichts mehr aufräumen oder so. So in etwa kann man sich das vorstellen.

Die Leute kennen halt nicht meine Art, dadurch ist es für sie etwas neues und damit interessanter. Wenn du Glück hast, dann sind die auch noch zufrieden mit dir!

Man merkt auch, dass der Chor sich komplett verändert hat. Früher dachte ich oft im Gottesdienst, da könnte noch etwas mehr Power hinter sein. Der Sound war gut, aber die Power hat gefehlt. Inzwischen ist das ganz anders.

 

Ist das seit der Andachtszeit so?

K: Keine Ahnung! Ist schon lange her, dass ich den Chor dirigiert habe. Aber man merkt, da ist mehr! Nach der ersten Probe mit „Ich komm an dein Kreuz“ habt ihr das so gesungen, wie heute abend! Da standen mir echt Tränen in den Augen. Das Lied war echt gefühlt. Also, vom Noten lernen alleine kommt das nicht, das kommt von Gott!

 

 

Wir bedanken uns bei unseren Dirigenten für das Gespräch und den Dienst, den sie tun!

 

 

 

 

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Mission D - Sonntag, 05.04.09, Niedernberg

 
Der zweite Tag unserer Tournee. Schon morgens um sechs Uhr riss uns der Wecker aus dem Schlaf. Nach dem, wie immer, leckeren Frühstück begann die anstrengende vierstündige Fahrt nach Niedernberg, einem kleinen Ort in Bayern. Als wir dann um ein Uhr eintrafen, wurden wir herzlich mit einem warmen Mittagessen und der Nachricht, dass unsere Tontechniker ob einer Panne später kommen würden, begrüßt.

Zu Beginn des Gottesdienstes überschattete die geringe Zahl der Besucher unsere Freude. Doch im Nachhinein wurde uns bewusst, dass wir diesen Dienst für Gott tun und für die Personen, die es brauchen – und sei es nur eine Person. Wenn sie sich bekehrt, war das genug für zwei Jahre Vorbereitung. Wir würden uns freuen, wenn ihr für Bekehrungen betet!

 

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