Zeugnis geben heißt auch das Erlebte mit Jesus, weiterzugeben!
Persönliche Erlebnisse, persönliche Kämpfe, persönliche Niederlagen, persönliche Siege, anderen mitzuteilen, ist etwas womit man sich selber, aber vor allen Dingen dem Nächsten helfen kann.
Kennt ihr solche Fragestellungen: Warum passieren so wenige Wunder in meinem Leben? Warum sehe ich kein Zeichen von Gott? Wie kann ich spüren oder sehen, dass es Gott wirklich gibt?
Jetzt mal ehrlich: Wer kann sagen, dass er sich solche Fragen noch nie gestellt hat?
2. Korinther 4, 18
… uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
Hebräer 11,1
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
In vielen Diskussionen, Austauschrunden, Predigten höre ich immer wieder diese Stellen zitiert und doch habe ich ein Verlangen Wunder zu erleben. Wem geht es auch so? Wahrscheinlich ist das eine Menschliche Denkweise.
Ich habe vor nicht allzu langer Zeit in dieser Richtung ein Erlebnis gemacht, dass mich persönlich erbaut hat und ich so erstaunt war über diese Art, von Gott, mit mir zu reden/arbeiten.
Es mag für den ein oder Anderen klein oder lächerlich erscheinen, aber in meinem Leben bedeutet es sehr viel.
Wieder einmal ermahnt mich der Heilige Geist: „Viktor du musst „jetzt“ um Vergebung bitten und diese Sache nicht aufschieben“! Doch ich dachte in dem Moment für mich, du kannst nicht schon wieder Jesus um Vergebung bitten, wenn man immer wieder sündigt und sogar meint, dass man sowieso sündigen wird. Irgendwie kam ich auf den Gedanken, während dieser ganzen Zeit in der der Heilige Geist mich immer und immer wieder dazu aufgefordert hat Buße zu tun, die ganzen Gedanken aufzuschreiben die ich in dem Moment hatte. Ich nahm einen Zettel und einen meiner „Superstifte“ von TWO (Stadtwerke Bielefeld-Halle) und fing an zu schreiben. Übrigens sind das sehr gute Stifte! Ich schrieb die ersten Sätze und alles schien normal zu verlaufen. Doch nach einigen Sätzen gab der Stift auf. Ich bin ehrlich, der Stift hat „gar nicht“ mehr geschrieben. Keine Tricks haben geholfen! Weder das berühmte Anhauchen oder das Anfeuchten der Stiftmine! Vielleicht ärgert sich jetzt jemand und ist übelst genervt, dass ich diese scheinbaren Nebensächlichkeiten so detailiert erwähne. Keine Angst lest weiter. Ich nahm den Stift und warf ihn ohne nachzudenken in den Mülleimer. Ich holte mir den nächsten „Superstift“ von meinem Tisch. Immer noch redet der Heilige Geist in mir: „ Viktor du musst jetzt…“! Nein ich möchte weiter schreiben antwortete ich. Ob Gott es wohl zugelassen hat das der Stift versagt? Ach was jeder Stift gibt einmal auf! Und so legte ich wieder los. Es war wirklich ein Kampf. Die Gedanken das Gott den Stift versagen lassen hat, waren da, jedoch sekundär. Ich dachte weiter nach und schrieb. Kaum zu glauben doch es ist war. Unmittelbar nach ein paar Sätzen hört auch dieser Stift auf zu schreiben. Plötzlich wurde der sekundäre Gedanke, so durch meine Synapsen geschossen, dass ich gar nicht mehr wusste was hier los ist. Ich warf auch diesen Stift weg.
„Jesus“ sagte ich, kann das passieren? Ich traute mich gar nicht auf dieses „reden“ zu reagieren, weil ich mir dies Wunder weiter vorgestellt habe. Ich würde jetzt beten und die Stifte würden wieder schreiben. Ach was dachte ich schon wieder, dass geht gar nicht. Und in diesem Gedankenchaos und einer inneren Unruhe, hörte ich auf die sanfte Stimme von Jesus. Ich redete mit Jesus. Sagte ihm was ich falsch getan habe. Bat um Vergebung. Dankte Gott dafür. Doch dann kam Angst in mir auf. Was ist wenn ich es wirklich ausprobiere? Haben die Stifte wirklich versagt, aufgrund von Materialermüdung bzw. „Leersein“? Ich betete weiter. Nach diesem Gebet bin ich aufgestanden und wer jetzt aufhört zu lesen der tut mir leid. Ich stand auf, ging zum Mülleimer und holte beide Stifte raus. Eigentlich eine ungewöhnliche Handlung. Doch in diesem Augenblick eine entscheidende. Ich zweifelte selber. Kann es wirklich sein, dass Gott die Stifte versagen lassen hat, damit ich dadurch erbaut werde? Ich nahm den ersten Stift ich habe es erst nicht geglaubt, doch es ist wahr, er hat wirklich geschrieben und schreibt bis heute noch ohne Probleme. Beim zweiten Stift habe ich, glaub ich, noch mehr gezweifelt, doch es war wirklich ein „Wunder“ auch dieser Stift hat keine Leistungsschwäche gezeigt. Wirklich, beide Stifte haben geschrieben als wären sie frisch produziert worden. Mein Herz jauchzte. Ich war so glücklich.
Kann so etwas wirklich sein. Ich war so erstaunt und dankbar über dieses Wunder von Gott.
Ich bin Gott immer noch dankbar, dass ich Jesus in meinem Leben so wunderbar erleben darf! Wer diese ganze Sache nicht glaubt, kann mich gerne persönlich fragen. Ich erzähle es, dann nochmal und mit dem dankbaren Herzen, dass Gott schafft, wenn man an ihn glaubt.
(Wer auch etwas mit Gott erlebt hat, schreibt auch einen Text, sendet ihn an die Admins, und so können wir uns gegenseitig erbauen.)
Viktor W.